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Strukturierte Verkabelung ist weit mehr als ein Marketingbegriff, Strukturierte Verkabelung in Ihren Räumen bedeutet für Sie: - Flexibilität - denn gute Verkabelung überträgt viel mehr, als nur Daten
- Durchblick - denn sie ist leicht dokumentierbar
- Zuverlässigkeit - denn sie wird nach ISO/EN-Standards abgenommen
- Zukunftssicherheit - denn sie ist vorausschauend geplant
Ob Kupfer oder Glasfaser, 2-Mann-Büro oder Gebäudeverbindungen, wir haben das Know-How, die Erfahrung und die richtigen Partner für Verkabelungsprojekte der Daten- und Kommunikationstechnik.
Der Begriff der Strukturierten Verkabelung wird in EN 50173-1, 2. Ausgabe definiert. Er beschreibt ein anwendungsneutrales, hierarchisches Verkabelungssystem, welches sich in Backbone- und Horizontalverkabelung gliedert.
Im Unterschied zu der Bedarfsverkabelung, sieht die Strukturierte Verkabelung vor, jeden Arbeitsplatz mit mindestens 2 Anschlüssen (Work Area Outlets, WAO) auszustatten, um Wachstumsreserven vorzuhalten.
Strukturierte Verkabelung
Die Normierung durch nationale (TIA/EIA) und internationale (EN/CENELEC, ISO) Gremien ist ein bedeutender Pluspunkt, weil die standardisierte Herangehensweise bei Planung und Durchführung landesübergreifend Transparenz und Erweiterbarkeit sicher stellt.
Die Backboneverkabelung besteht aus dem Komminkationskabel inklusive der Anschlusskomponenten an beiden Enden sowie den Patchkabeln im Gebäudeverteiler. Sie verbindet den Gebäudeverteiler mit den Etagenverteilern oder anderen Gebäude- und Standortverteilern.
Die Horizontalverkabelung verbindet die Arbeitsplatzanschluss-Dose (WAO) mit dem Etagenverteiler, Sie besteht aus dem Kommunikationskabel inklusive der Anschlusskomponenten an beiden Enden inklusive der Patchkabel im Etagenverteiler.
Der Etagenverteiler ist dabei ein zentraler Übergangspunkt von der Backboneverkabelung zur Horizontalverkabelung. Er ist entweder ein einfacher Verteilerschrank, mehrere Schränke oder ein Raum.
 - Horizontalverkabelung und Etagenverteiler
Der Gebäudeverteiler stellt einen zentralen Punkt im Gebäude dar, von dem der Gebäude-Backbone versorgt wird. Er kann mit einem Etagenverteiler kombiniert werden.
Das Kommunikationskabel in der strukturierten Verkabelung kann entweder als 4-Paariges symmetrisches Kupferkabel (Twisted Pair balanced cabling) oder als Glasfaserkabel ausgeführt sein. EN 50173 definiert im Speziellen für die Kupfer-Übertragungsstrecke verschiedene Performanceklassen: - Klasse D (bis 100 MHz)
- Klasse E (bis 250 MHz)
- Klasse F (bis 600 MHz, im Entwurfsstadium)
Insbesondere die strukturierte Kupververkabelung hat sich als sehr flexibel im täglichen Einsatz erwiesen. Bei ausreichender Qualität der Übertragungsstrecke (Klasse E bis Klasse F) lassen sich die meisten heute gebräuchlichen Dienste, insbesondere
- Ethernet bis 1 GBit (10 GBit über Kupferstrecken ist in Vorbereitung)
- Serielle Datenprotokolle, z.B. RS-485
- Telefonie / ISDN / DSL
- symmetrische analoge Audioübertragung (Studiotechnik)
- analoge Videoübertragung eines einzelnen Videokanals in VHS/S-VHS-Qualität (CCTV)
- TV-Kabel bis 850 MHz (CATV, eingeschränkte Reichweite)
darüber kostengünstig und flexibel nutzen.
Die Kupferverkabelung hat, bedingt durch die physikalischen Eigenschaften, jedoch eine recht eingeschränkte Reichweite. Insbesondere Anwendungen mit großen Bandbreiten wie Gigabit Ethernet oder CATV sind ohne zusätzliche Verstärkertechnik maximal 100 Meter weit nutzbar.
Größere Entfernungen überbrückt Glasfaserverkabelung - die relativ teure Monomode-Technik kommt meist über 50 Kilometer ohne Zwischenverstärker aus, die billigere Multimode-Technik schafft je nach Anwendung immerhin noch zwischen 550 und 1000 Metern.
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